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Damit es in der Schule fluppt, gründen wir nen Quasselclub

In der Kita St Elisabeth in Brilon hat die Sprachförderung aller Kinder seit Jahren einen hohen Stellenwert.

Seit einigen Wochen erwarten die Kinder, die im Sommer eingeschult werden, ein neues Angebot.

Jeden Morgen treffen sie sich mit ihren Erzieherinnen Miriam Sommer und Anika Cramer.

Grundlage ist das Förderprogramm Hören, lauschen, Lernen, das den Kindern vielfältige Vorläufererfahrungen für das Erlernen des Lesen und Schreibens mit auf den Weg gibt.

Die Erzieherinnen haben sich mit einer speziellen Fortbildung im Rahmen ihrer Weiterbildung zur Fachkraft für elementare Sprachförderung beim Kolping-Bildungswerk für diese Aufgabe qualifiziert. Im Rahmen des Arbeitskreises zum Bundesprogramm „Sprachkita: Weil Sprache der Schüssel zur Welt ist“ tauschten sich die Leitung der Kita, Manuela Elias, und die für das Projekt zusätzlich eingestellte Sprachförderkraft Miriam Rodrigues, über die positiven Rückmeldungen der Schulen aus, wenn mit allen Kindern diese Fördereinheiten umgesetzt werden. Ursprünglich war das Programm für Kinder entwickelt worden, bei denen aufgrund der BISC Testung verschiedene Risikofaktoren für eine Lese-Rechtschreibschwäche getestet worden waren. Alle Kinder treffen sich nun also jeden Morgen, um gemeinsam spielerisch zu reimen, Silben zu klatschen, Anlaute zu hören und Sätze und Wörter zu bilden. Jedes Kind hat ein eigenes Heft, in der jede Woche die erfolgreiche Teilnahme am Quasselclub bescheinigt wird.

Einmal in der Woche treffen sich zudem alle Vorschulkinder der Kita zur gezielten Förderung in allen Bildungsbereichen.

Dort erwarten die Kinder aller Gruppen gemeinsame Projekte zu Zahlen und Mengen, Formen und Schwungübungen, Scherenführerschein, Ausflüge, musikalische Angebote und Spiele die Kennenlernen und Kooperation fördern.

Manuela Elias