St. Laurentius Scharfenberg

St. Laurentius

Geschichte der St. Laurentius-Gemeinde

 

 

  Grundsteinlegung und gleichzeitig Baubeginn war im Jahre 1742. Bis zu dieser Zeit bestand eine kleine Kapelle, die schon den 30 jährigen Krieg überdauert hatte, aber mittlerweile baufällig geworden war.

Im Jahre 1741 war die alte Kapelle völlig baufällig. Dies war der letzte Anstoß zum Neubau einer Kirche, zumal der Pastor vom Inhaber des Gutes Scharfenberg, dem Freiherrn von Weichs zu Körtlinghausen seit längerer Zeit dazu ermuntert worden war und dieser Finanzielle Unterstützung zugesagt hatte.

 

Zu den Aktivitäten dieser beiden Scharfenberger  Persönlichkeiten kam der Umstand, dass der Ort durch die uralte Verehrung des Heiligen und wundertätigen Kreuzes zu einem Wallfahrtsort geworden war. Der Neubau einer großzügigen Kirche lag daher auf der Hand.

 

Das notwendige Geld sammelte Pastor Bernhardus auch in der Umgebung.

 

Es ist bedauerlich, dass schriftliche Unterlagen, vor allem Abrechnungen aus der Bauzeit nicht mehr vorhanden sind, da sie während des großen Dorfbrandes 1847 mit dem Pfarrhaus viele Schriftstücke durch Brand verloren gegangen sind.

 

Die vorläufige Fertigstellung des neuen Gotteshauses ist im Jahre 1750, die feierliche Einweihung erfolgte im November des gleichen Jahres. An der Innenausstattung wird indessen weitergearbeitet. Die Orgel wird 1754 und die Kommunionbank ein Jahr später vollendet, gleichzeitig  stiftet Freiherr von Weichs das Chorgestühl.

 

Man kann rückblickend feststellen, dass es in der langen Geschichte der zahlreichen Adeligen in Scharfenberg keinen Gutsherrn gegeben hat, der auch nur annähernd so segensreich mit den Bewohnern verbunden war, wie es die Familie Weichs zu Körtlinghausen gewesen ist. Sichtbarer Ausdruck und Dankbarkeit ist daher das Allianzwappen der adligen Familie über dem Eingangsportal und am Hochaltar.

 

Ein Unglück für die Kirche war der große Dorfbrand im Jahre 1847. Auch Turm und Dach der schönen Kirche brannten vollständig nieder, glücklicher Weise verhinderte das massive Gewölbe ein Übergreifen der Flammen auf die barocke Innenausstattung.

 

Doch der unermüdliche Einsatz von Pastor Steinhoff  machte es möglich, mit den erheblichen Brandgeldern der Versicherung  die Kirche in dieser von Hungersnöten  heimgesuchten Zeit vollständig wieder aufzubauen. Zum 100jährigen Jubiläum ihrer  Fertigstellung strahlte die Barockkirche wieder im vollem Glanz.

 

Der Neubau der Kirche fällt genau in die Zeit, in der die Höhe der Barockbaukunst erreicht wird.

 

Zwar steht kein genialer Baumeister zur Verfügung, doch erhält das arme Scharfenberg eine "der bedeutendsten Barockkirchen des Sauerlandes, bemerkenswert vor allem wegen ihrer einheitlichen und gediegenen Ausstattung", wie es im Denkmälerverzeichnis der "Bau - und Kunstdenkmäler von Westfalen" heißt.

 

Das Baumaterial wird aus dem etwa 100 Meter entfernten  Bergrücken gewonnen. Es ist zwar leicht zu gewinnen, als Faulschiefer aber nicht von besonders hoher Festigkeit. Um  der Verwitterung vorzubeugen, ist die Kirche daher von Anfang an mit einem äußeren Verputz versehen gewesen.

 

Die einschiffige Kirche ist unterteilt in drei Joche, an die sich im Westen der Turm anschließt und im Osten das Chorquadrat mit einem so genannten 4/8 Schluss, der in späterer Zeit zur einer zweigeschossigen Sakristei ausgebaut wurde.

 

Die Aufteilung des Kirchenschiffes erfolgt durch wuchtige, gegliederte Pfeilervorlagen, die Gurtbögen für die Gewölbe tragen. Die Überdeckung des Raumes erfolgt durch korbbogenförmige Kreuzgratgewölbe aus Tuffgestein von etwa 30 cm Stärke.

 

Ein wuchtiger Triumphbogen leitet zum quadratischen Chor über, der 2,50 m schmaler als das Kirchenschiff und ebenfalls mit einem Kreuzgratgewölbe überdeckt ist.

 

Die Mauern des Quadratischen Westturmes sind etwa 1,60 m dick und gehen im oberen Drittel zu einem Achteck über, auf dem bis zum Brand im Jahre 1847 die barocke Turmhaube saß. Sie wurde leider durch  die jetzt sichtbare achteckige Pyramide ersetzt.

 

Die Kirche hatte ursprünglich zwei gegenüberliegende seitliche Eingänge, der nördliche wurde später zugemauert. Der verbliebene Eingang an der Südseite ein gegliedertes Sandstein-Portal mit Pilastern und Archtriav.

 

Ein besonderes Schmuckstück der Pfarrkirche ist die Kanzel. Treppen- und Kanzelbrüstung sind in den Rahmen und Füllungen in reicher Rokoko-Schnitzerei gearbeitet. Die Brüstungspilaster schwingen um den Kanzelboden herum zu einem Ornamentknauf zusammen. Auf dem Schalldeckel steht auf einem Volutenaufsatz die Figur des großen Predigers Bernhard von Clairvaux, des Mitpatrons der Kirche. Die Wangen der aus Eichenholz bestehenden

 

Kirchenbänken tragen reiche, von der Beschwingtheit des Rokoko geprägte Schnitzereien. Bei genauer Betrachtung fällt auf, dass jedes Kopfstück ein anderes Bild zeigt. An verschiedenen Stellen sind die Spuren des Kirchenbrandes noch sichtbar.

 

Der Marienaltar an der Südseite der Kirche ist in Aufbau, Gliederung und gekurvtem Umriss dem Hochaltar nachempfunden. Die Hauptfigur stellt in einer Barockplastik die Immaculta, die unbefleckt Empfangene, dar. Unter der Schlange, die von Maria zertreten wird, steht auf der Pedrelle die Inschrift über das Dogma der unbefleckten Empfängnis, das im Jahre 1854 erlassen wurde. Links steht die Figur der hl. Mutter Anna, rechts die der hl. Agatha. Im oberen Teil stellt ein Ölgemälde die Krönung Mariens dar.

 

Die geschwungenen Umrisse der Beichtstühle spiegeln die Bewegtheit der Details, die für die Kunst des Rokoko in der Mitte des 18. Jahrhunderts typisch ist, wider. Im oberen Aufbau stehen an der nördlichen Seite die Figur des hl. Petrus und an der südlichen Seite die der hl. Maria Magdalena mit dem Totenschädel - gedenke des Todes!

 

Zur Zeit der Kreuzverehrung und der Wallfahrten standen drei Beichtstühle in der Pfarrkirche, bei dreihundert Einwohnern des Ortes ein Indiz für die vielen Pilger, die nach Scharfenberg kamen. Zu Anfang diese Jahrhunderts wurde der dritte Beichtstuhl als überflüssig betrachtet und in den Nachbarort Altenbüren verkauft.

 

Die Kommunionbank wurde erst im Jahre 1755, fünf Jahre nach der Einweihung der Kirche geschaffen. Sie besteht aus Eichenholz und fällt ebenfalls durch ihr reiches Schnitzwerk ins Auge. In früheren Jahren schloss sie den Chorraum ab, ihr Mittelteil wird jedoch seit den Neuerungen der 60er Jahre als Altar während  der hl. Messe genutzt. Bis zu dieser Zeit drehte der Pastor bei der Messfeier am Altar der Gemeinde den Rücken zu.

 

Ebenfalls aus Eiche ist das Chorgestühl mit seiner vertäfelten Rückwand. Es wurde im gleichen Jahr vom Freiherrn von Weichs gestiftet.

 

Der Hochaltar, absoluter Mittelpunkt jeder Kirche, besteht aus einem zweigeschossigen Aufbau. Zwischen Pilastern und Säulen beherrscht das Kreuzigungsbild von 1851 mit Jesus, Maria, Johannes und Maria Magdalena das Mittelfeld des Altares. Bis zum großen Brand des Dorfes im Jahre 1847 hing an dieser Stelle das Großgemälde "Der Lanzenstich", das von einem Schüler von Peter Paul Rubens im Stil des Meisters nachgemalt wurde.

 

Das Drehtabernakel darunter mit einem Pelikan, der seine Jungen füttert, stellt ein ungewöhnlich aufwendiges Architekturgebilde dar. Mitten über dem Hauptbild befindet sich das Allianzwappen der Stifter der Pfarrkirche, der Familie von Weichs. Darüber im Obergeschoss ein Ölgemälde mit reichem Schnitzrahmen, das die Kreuzabnahme Christi darstellt. Über allem, flankiert von zwei Engelkindern, blickt das Auge Gottes den Betrachter aus einem mit Silberwolken gezierten Strahlenkranz an.

 

Vier lebensgroße Plastiken bereichern das Hauptfeld des Hochaltars vor den Pilastern. Links der Kirchenpatron St. Laurentius mit dem Rost in der Hand, rechts der hl. Josef mit dem Jesuskind auf dem Arm. Über den Durchgängen zur Sakristei steht an der linken Seite der hl. Franz Xaver und an der rechten Seite der hl. Johannes von Nepomuk.

 

Auch der Kreuzaltar an der Nordseite folgt im Grundriss und Aufbau dem Hochaltar mit geringen Variationen. Anstelle des Hauptaltarbildes steht in einem verglastem Schrein das aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts stammenden Gabelkreuz, auf das anschließend noch näher eingegangen wird. Es wird flankiert von den Figuren der hl. Maria und des hl. Johannes des Täufers.

 

Früher war das Gabelkreuz gewöhnlich durch eine in Rahmen mit Füllungen gearbeitete Bretterwand verdeckt, die sich nach oben verschieben lässt. Auf dieser Bretterwand befindet sich eine gemalte Nachbildung des Kreuzes. Im oberen Teil des Kreuzaltars stellt ein Ölgemälde die Auferstehung Christi dar.

 

Der kulturhistorisch wertvollste Besitz der Kirche ist das Gabelkreuz, dessen Entstehung in das 15. Jahrhundert zu datieren ist. Diese seltene Kreuzform, die zur Gruppe der sogenannten Astkreuze zählt und aus dem Gedanken an den Baum, aus dem das Kreuz Christi gefertigt wurde, entstand, taucht nur im rheinisch-westfälischen Raum auf.

 

Der Sage nach wurde es im östlichen des Dorfes gelegenen Eichenwald in der Luft schwebend von einem Schäfer entdeckt. Doch erst der herbeigerufene Pastor konnte es ergreifen und in einer feierlichen Prozession zur Kirche tragen.

 

Tatsache ist, dass Scharfenberg im 18. und 19. Jahrhundert durch dieses Kreuz, dass stark verehrt und als wundertätig galt, zum Wallfahrtsort wird. Vor allem, nachdem Baron von Weichs zu Körtlinghausen von einer Romreise einen Partikel des echten Kreuzes mitbringt und dieses im Jahre 1720 dem Korpus eingefügt wird, erreicht  die Verehrung ihren Höhepunkt. Der Neubau der ungewöhnlich reichhaltig ausgestatteten Barock-Kirche ist nicht zuletzt diesem Umstand zu verdanken.

 

Am Pfingstmontag und am Fest des hl. Bernhardus wird zu Ehren des heiligen Kreuzes eine Prozession abgehalten.

 

Authentische Berichte aus den Jahren 1715 und 1730 sprechen von wundertätigen Heilungen an Pilgern aus Velmede und Bödefeld. Das heilige Kreuz hat seinen Platz in dem erwähnten eigens geschaffenen Kreuzaltar.  Es befindet sich hinter einer Glastür.  Auf der Brust des Korpus befindet sich ein kleines Kristallkreuz, das zur Aufbewahrung  des echten Kreuzpartikel dient. Auf diese Partikel weist eine lateinische Inschrift unterhalb des Kreuzes wie folgt hin:

 

<<Haec sancta Crux ante saecula in Querceto viridi inventa, 1720 particula verae crucis ornata, 1745 in novam ecclesiam lata ubiusque pie servata>>

 

Die Übersetzung lautet: <<Dieses heilige Kreuz wurde vor Zeiten in einem grünen Eichenwald aufgefunden, 1720 mit einer Partikel des wahren Kreuzes geschmückt, 1745 in die neue Kirche übertragen, wo es fort und fort gewissenhaft aufbewahrt wird.>>

 

Die Tradition der Kreuzesprozession am Pfingstmontag und am Sonntag nach Bernhardus hat sich über Jahrhunderte erhalten. An diesen Tagen wird das heilige Kreuz abgenommen und mitgeführt.  Der unter seiner Amtsleitung erfolgte Aufschwung der Kreuzverehrung im vorigen Jahrhundert ist inzwischen der Normalität gewichen.

 

Am nördlichen Wandpfeiler steht in einem Schrein eine Ankleidefigur der Mutter Gottes mit Kind. Die Figur wurde in Früheren Zeiten auch bei den Prozessionen mitgetragen. Ein denkwürdiges, auch in der einheimischen Presse stark beachtetes Ereignis passierte im Mai 1950. Infolge durchgerosteter Aufhängung fiel der Schrein von der Wand auf die darunter stehenden Kirchenbank. Figur, Schrein und sogar die Glastür blieben wunderbarerweise unversehrt, die massive Eichenbank hingegen wurde durch den Aufprall zertrümmert.

 

Die Orgel aus dem Jahre 1754 bildet zusammen mit der Empore den Abschluss zum Turm. Baumeister ist offenbar Adolph Cappelmann aus Geseke. Das fünfstellige Rückpositiv ist in die schlichte Emporenbrüstung eingearbeitet, darüber  ebenfalls fünfteilig das Hauptwerk der Orgel. Das Vorschwingen des Hauptwerkes lässt schon den Wandel von Barock zum Rokoko erkennen, bezeichnend dafür ist auch die Kartusche über dem Mittelturm. Auf den Außentürmen ist die hl. Cäcilia sowie König David dargestellt, innen befinden sich zwei musizierende Engel.

 

Die Orgel wurde bisher mehrfach instandgesetzt: Im Jahre 1850 zur Reparatur der Schäden aus dem großen Brand. 1938 und 1940 erfolgten Reparaturen, die nicht zufriedenstellend gelangen, so dass im Jahre 1942 eine Grundrenovierung nötig war. Die letzte große Überholung fand 1978 statt. Viele der ursprünglichen Teile konnten dabei erhalten werden, von den insgesamt 1.326 Orgelpfeifen wurden viele alte Holz- und Metallpfeifen wiederverwendet.

 

Das achteckige Taufbecken im Turmbereich ist in Pokalform gehalten und 92 cm hoch. Der eigentliche Körper besteht aus Holz und ist auf einem Steinsockel aufgestellt. Der 63 cm hohe Deckel trägt in ungewöhnlich kräftiger Profilierung einen Würfel mit Kugel und Taube.

 

Die Scharfenberger Kirche besitzt keine im künstlerischen und historischen Sinn wertvolle Glocken. Durch Brand, fehlerhaften Guss und Demontage in 2 Kriegen wurden insgesamt mindestens 17 Glocken gegossen und montiert, alle von der Glockengießerei im benachbarten Brilon.

 

Bis zum Brand von 1847 besaß die Kirche 2 Glocken im Turm und die Chorglocke im Dachreiter. Die Chorglocke verbrannte völlig, die beiden Turmglocken wurden durch die Hitze unbrauchbar, das Metall konnte aber eingeschmolzen und für zwei neue Glocken verwandt werden. Erstmals wurde im Oktober 1849 eine dritte Turmglocke in Auftrag gegeben.

 

Die Messglocke im Dachreiter erhält schon nach kurzer Zeit einen Riss und muss im Jahre 1855 neu gegossen werden. Im Jahre 1881 nehmen die beiden kleineren Turmglocken ebenfalls Schaden und müssen erneuert werden, die Lieferung verzögert sich aber bis zum Jahr 1887. Damit besitzt die Kirche eine 645kg schwere "Josephsglocke", eine 380,5kg schwere "Laurentiusglocke" und eine 335kg schwere "Marienglocke".

 

Im Ersten Weltkrieg wird kriegswichtiges Metall dringend gebraucht. Die beiden größeren Glocken müssen Ende Juni 1917 demontiert werden, die Ablieferung der "Marienglocke" kann verzögert und schließlich umgangen werden.

 

Im Frühjahr 1920 erhält der Turm drei neue Glocken: eine große 872 kg schwere "Josephsglocke" mit dem Ton g1, eine mittlere 622kg schwere "Marienglocke" mit dem Ton a1 und eine kleinere 438,5 kg schwere "Laurentiusglocke" mit dem Ton h1. Die noch vorhandene "Marienglocke" wird in Zahlung gegeben.

 

Doch diese Glocken ereilt im Zweiten Weltkrieg das gleiche Schicksal wie vor 25 Jahren ihre Vorgänger.  Nur die kleine Glocke aus dem Jahr 1855 im Dachreiter wird verschont. Als Ersatz kauft die Kirchengemeinde bei der Glockengießerei Humpert in Brilon eine einfache Stahlglocke. Sie wird geweiht und erhält den Namen "Paulusglocke". Ihr Bimmeln ruft in den Kriegsjahren die Gläubigen zur hl. Messe, sie dient außerdem als Brandglocke.

 

Die demontierten Glocken werden zum Reiherstieg-Holzlager im Hamburger Freihafen transportiert und offenbar sofort eingeschmolzen. Ihnen wird zum Verhängnis, dass sie in der festgesetzten Klassifizierung A - G in die Klasse A eingeordnet werden, d.h. kulturell unbedeutend.

 

Nachdem diese Tatsache ende Juli 1945 klar ist, werden bereits im August drei neue Glocken bei der Glockengießerei in Brilon in Auftrag gegeben. Der Guss verzögert sich zunächst wegen des enormen Andrangs - man steht an 70. Stelle. Rechtzeitig zum Osterfest des Jahres 1949 erklingen die neuen Glocken schließlich: die 880kg schwere "Laurentius-Glocke" mit dem Ton g`, die 610kg schwere "Berhardusglocke" mit dem Ton a` und die 430kg schwere "Marienglocke" mit dem Ton h`. Am Sonntag, den 6.März werden sie von Propst Meyer aus Brilon feierlich geweiht und läuten seitdem zur ehre Gottes.

 

Pfarrkirche St. Laurentius Scharfenberg