-Propsteikirche St. Petrus und Andreas (Anfang 13. Jahrh., renov. 1969/71)
-St. Nikolai Brilon (1772/82, renov. 1976/78)
Die erste urkundliche Erwähnung Brilons stammt aus dem Jahr 973. In diesem Jahr bestätigte Kaiser Otto II. die Schenkung Brilons an die von Kaiser Otto I. gegründete und dem heiligen Mauritius geweihte Kirche in Magdeburg.
Die als Stammpfarrei geltende Kirche St. Andreas in Altenbrilon entstand vermutlich zwischen 830 und 850 und wurde von der Pfarrei Velmede abgepfarrt. Um 1180 gelangte Altenbrilon in den Besitz des Kölner Erzbischofs. Im Jahr 1196 inkorporierte Erzbischof Rainald die Pfarrei dem Patroklistift in Soest.
Mit der Gründung der befestigten Stadt Brilon durch Erzbischof Engelbert von Köln im Jahr 1217 blieb die Kirche St. Andreas außerhalb der neu errichteten Stadtmauern. Im 13. Jahrhundert erhielt sie das Patrozinium des heiligen Georg. Nachdem die Kirche im Mittelalter verfallen war, wurde 1665 der Ostchor als St.-Georgs-Kapelle erneuert. Nach einem erneuten Verfall und Wiederaufbau erhielt die Kapelle im Jahr 1766 das Patrozinium des heiligen Hubertus.
Die heutige Propsteikirche St. Petrus und St. Andreas entstand im Zuge der Stadtgründung. Das Langhaus stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts, Querhaus und Chor aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Im Jahr 1276 wurde die Kirche durch den Kölner Weihbischof Edmund konsekriert. Wann die Pfarrrechte von der bisherigen Pfarrkirche St. Andreas in Altenbrilon auf die neue Kirche übertragen wurden, ist nicht überliefert. Bereits 1248 werden neben dem Pleban auch ein Vikar an der Kirche St. Petrus und St. Andreas erwähnt. Im Jahr 1925 wurde die Pfarrkirche zur Propsteikirche erhoben.
Die im 13. Jahrhundert errichtete St.-Nikolai-Kirche wurde nach einem Brand im Jahr 1299 wieder aufgebaut. In ihrer unmittelbaren Nähe entstand 1653 das Minoritenkloster, dessen Kirche fortan als Klosterkirche diente. Der heutige Kirchenbau wurde zwischen 1772 und 1782 errichtet. Nach der Säkularisation des Klosters im Jahr 1803 wurde die Kirche weiterhin für Pfarr- und Schulgottesdienste genutzt. Seit 1968 befindet sie sich im Eigentum der Propsteigemeinde.
-Propsteikirche St. Petrus und Andreas (Anfang 13. Jahrh., renov. 1969/71)
-St. Nikolai Brilon (1772/82, renov. 1976/78)
-St. Hubertus Rixen (1987)
-Borbergkapelle (1925, renov. 1978)
-St. Rochus (1976)
-St. Hubertus Altenbrilon (1665)
-St. Antonius Keffelke-Kapelle
-Kapelle im St. Seniorenzentrum St. Engelbert (1961, renov. 1984)
-Kapelle in der Marienschule (1928, renov. 1982)
-Kapelle im Maria-Hilf im Krankenhaus (1966)
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